Phnom Penh - Cambodia


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Kambodscha und ein aussergewoehnlicher Wahlkampf

… fuer mich aussergewoehnlich.

Am Sonntag… Kambodscha waehlt.

Die Stadt spielt verrueckt, der Rest des Landes vermutlich auch.

Ein Wahlkampf der mich an die Zeiten des Hitlerregimes erinnert… Menschenmassen laufen die Strassen auf und ab, mal groessere mal kleinere. Die groesseren Massenbewegungen zaehlen gewiss 400-500 Leute, die kleineren koennen aus einem Auto oder ein paar mehr Menschen bestehen. Die Strasse fuer fast eine Stunde gesperrt. Ich sitze am MArktrand und verkaufe Bananen fuer meine Bananalady die neben mir sitzt und das Geschehen betrachtet. Hunderte von Menschen fahren und gehen an uns vorbei, Fahnen schwenkend. Autots, TukTuks, Motos und Laster- die Ladeflaechen voller Menschen in T-shirts mit Parteilogos versehen. Drumherum Menschen die neben den Fahrzeugen Flyer verteilen… das Parteiprogramm. Alle Fahrzeuge geschmueckt von Parteipostern und Fahnen. Jedes zweite Fahrzeug traegt einen Lautsprecher auf dem Dach aus dem Wahlpropaganda ertoent. Nach in etwa jedem 4ten Satz der aus den Lautsprechern ertoent jubeln die Menschen, ein lautes Jubeln ist auch vom Band zu hoeren. Die Leute am Strassenrand starren auf die Autos. Bei jedem Jubeln klatschen und jubeln viele von ihnen mit. Waehrned dem Jubellaut wird ein Arm hochgerissen… ich fuehle mich nicht wohl.

Solche Ereignisse… oft waehrend den letzten 3 Wochen.

Nun, die letzte Woche vor der Wahl… es geschieht taeglich ueberall.

Die Parteianhaenger stuermen in die Bars, Cafes, Restaurants um Waehler zu gewinnen.

Man steht ueberall im Stau und Lautsprecher mit Wahlpropagandaspruechen sind ueberall zu hoeren. Ueberall… zu Hause waehrend dem Abendessen, auf dem MArkt, waehrend der Arbeit in den Slums und auch gerade jetzt, waehrend ich in einem Café Tee und lunch geniesse.

Auch die Slums sind voller Wahlhelfer. Sie verteilen Nahrungsmittel und Kleidung… Bestechung wuerden wir es nennen. Hier- ganz normal. Wer mir am moisten Materielles biettet den waehle ich auch… verrueckte Welt.

Eine Partei verteilt Bustickets.. Freifahrtscheine in die Heimatprovinzen. Man muss dort waehlen wo man registriert ist. Die moisten Bewohner PhnomPenhs begeben sich Samsatg somit auf den Weg in die Provinzen. Sonntag sowie Montag.. Tage an denen wir das Haus nicht verlassen warden. Keiner weiss was geschehen wird. Es gab schon einige Tote… einige Schiessereien in der Stadt.

So wartet man auf das Chaos, das hoffentlich ausbleibt.

22.7.08 08:05
 


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