Phnom Penh - Cambodia


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Moenche im Wat...

…und unter ihnen Familien und unglaublich viele Kinder.

Der Glaube scheint Kambodscha am Leben zu halten. Der Glaube an den Buddhismus lässt die meisten ihr Leben genießen… sie genießen etwas, was wir wohl ganz und gar nicht genießen könnten. Schlafen auf einer Holzvorrichtung in einer Ecke eines kargen Raumes… in jeder Ecke die Schlafstelle einer anderen Familie. Die Familien nicht immer die typische Konstellation. Vater Mutter Kind nicht oft vorhanden. Vielmehr Großeltern und Enkelkinder, Mutter mit Kindern (nicht mit Kind) und oft auch Frau oder Mann mit Kindern die in keinem Verwandtschaftsverhältnis zu ihnen stehen. Vollwaise finden oft unterschlupf im Wat… im prächtigen Tempel, von goldener Farbe geziert. In dieser ach so prächtigen Anlage… Hütten und kleine Häuser um den Tempel herum. Meist ziert ein großer Platz die Mitte der Anlage… ein Platz mit einer großen Glocke, die nicht wirklich eine Glocke ist aber eine Vorrichtung die als Glocke dient und das Zeichen, dass das Essen bereit steht von sich gibt. Die Hütten als Wohnstelle der Mönche…. Und der Kinder, der Armen, der Menschen die sich kein eigenes zu Hause leisten können. Diese nicht Mönche kochen, waschen für den orange und rot tragenden Teil der im Wat Lebenden und leben vor sich hin. Alkoholiker, Drogenabhängige, verhaltensauffällige Kinder, Kriminelle, unauffällige Familien, Marktverkäufer…. Ein buntes Volk zwischen den Mönchen.

Selbst die Mönche scheinen sich von dem nicht „Mönchleben“ anstecken zu lassen. Sie sitzen in guter Laune mit den nicht Orangetragenden auf dem Platz, rauchen, raufen und lachen. Natürlich nicht jeder der Buddhistischen Glaubensvertreter. Mein Kollege nennt diejenigen, die die buddhistischen Lebensregeln achten und befolgen, „gute Mönche“. Die anderen sind lediglich „Mönche“. Er selbst gehört zu dem Teil der kambodschanischen Bevölkerung der in solch einem Wat unter Mönchen lebt. Sein Lohn von 100$ ermöglicht ihm das Anmieten eines Apartments nicht.

So arbeiten wir heute im Wat. Rechts neben uns ein Junge der sich wohl durch den Marihuanagenuss in eine andere Welt versetzt, links eine Frau die meine weiße Haut nicht mehr loslässt und die nächsten 2 Stunden über meinen Arm streichelt, auf meinem Schoß ein Baby wessen Wunden ich versorge , vor mir 5 Kinder Bilder ausmalend kniend vor einer Bank und hinter mir verteilt auf dem Gelände Mönche, einer lesend, der andere rauchend und wiederrum ein Anderer lachend in einer Nichtmönchmännerrunde.

 -Eine Bunte Welt-

5.8.08 11:29
 


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