Phnom Penh - Cambodia


Leben & Arbeiten im Land der Khmer
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Richard Munz - Im Zentrum der Katastrophe

 

[...Das Bild der Katatsrophe, welches durch die Berichterstattung der Medien in der Öffentlichkeit entsteht, beschränkt sich meist auf oberflächliche Schlaglichter und sehr überzogene Darstellungen von Opfern und Helfern. Was aber steckt tatsächlich hinter den fett gedruckten Schlagzeilen?...]

[... Wenn ich in den letzten Jahren nach meinen zahlreichen Einsätzen nach Hause kam und dort die Schlagzeilen der vergangenen Wochen durchsah, hatte ich sehr oft das Gefühl, eigentlich an einem andern Ort oder in einer anderen Situation gewesen zu sein. Ich fühlte mich immer unwohler beim Lesen der Heldengeschichten über ausländische Helfer. Von der alltäglichen Wirklichkeit war hinter all den fett gedruckten Überschriften meist gar nichts mehr auszumachen...]

[...Es ist die extreme Berichterstattung in den Medien, die zunächst aus übertriebenen Schlagzeilenn und aus vorschneller Heroisierung der humanitären Hilfe besteht und später sehr häufig in heftigste Kritik mündet. Eine ausgewogene und sachgemäße Berichterstattung über internationale Katastrophen und die darauf folgenden Hilfsmaßnahmen ist leider eine allzu seltene Ausnahme.]

 

Loung Ung- Der weite Weg der Hoffnung

[...Kambodscha im April 1975. Soldaten der Roten Khmer rücken in die Hauptstadt Phnom Penh vor. Das Land versinkt in Hunger, Grauen und Mord. Aus dem umhegten Kind Loung Ung wird ein elternloser Flüchtling der im kambodschanischen Dschungel ums Überleben kämpft..]

[... Reden heißt, meine Familie in große Gefahr zu bringen. Mit fünf Jahren beginne ich zu verstehen, wie es ist, allein zu sein...]

[...Bei der Flucht ihrer Familie vor den Rothen Khmer wird Loung auferlegt, mit keinem Menschen über ihre Herkunft zu sprechen, niemandem von ihrem ehemals priviligierten Leben zu erzählen. Pol Pot und seine Truppen wollen Kambodscha mit Gewalt in einen Kommunistischen Bauernstaat verwandeln. schon das Tragen einer Brille genügt, um verdächtigt und ermordet zu werden...]

[... die Geschichte einer zerstörten Kindheit in einem zerstörten Land...]

 

Georgie Kim Pierenkemper  -  Straßenkinder – Ein Leben in der Perspektivlosigkeit?
 

Die Veröffentlichung beschäftigt sich mit der Straßenkinderthematik, [...] deren Leben von dieser ‚ untypischen‘ Form von Wohnen geprägt ist, und mit der Verschiedenartigkeit der Auswirkungen, die dieses ‚andere‘ Leben, je nach Entwicklungsstand des Landes, in dem diese Kinder leben, mit sich bringen. Als Beispiel hierfür wird ein Vergleich zwischen dem Handlungsfeld der Straßensozialarbeit mit Straßenkindern in Deutschland und dem der Sozialarbeit in Ländern der Dritten Welt herangezogen.

Zur Verdeutlichung letzterer dient die genauere Betrachtung der Situation in Kambodscha.

Meine diversen Auslandserfahrungen in der Arbeit mit Straßenkindern und insbesondere meine halbjährige Arbeit in Kambodscha hatten mein Interesse an dieser Thematik geweckt und mir bewusst gemacht, wie problembehaftet ein Vergleich zwischen diesen beiden unterschiedlichen Lebenswelten - auf der einen Seite Deutschland, auf der anderen Seite ein Land der Dritten Welt – und den unterschiedlichen Arbeitssituationen ist. Die Beleuchtung der deutschen Komponente ist von großer Bedeutung, vor allem, um aufzeigen zu können, welche hier relevanten Elemente in den Ländern der Dritten Welt nicht existieren.

Die Fragen, die sich mir während meines Aufenthaltes in Kambodscha stellten und als Anreiz zu dieser Themenwahl dienten, waren: Inwieweit ist das Handlungsfeld der Straßensozialarbeit in Deutschland mit der Situation in Dritte Welt Ländern vergleichbar? Inwieweit unterscheiden sich die Handlungsfelder und vor allem das Klientel, - die Kinder? Sind angewandte Methodik und Theorie allgemeingültig?

Dass Unterschiede vorhanden sind, scheint von Anfang an selbstverständlich, jedoch soll in den folgenden Ausführungen dar-gestellt werden, welche Details dem jeweiligen Arbeitskontext zuzuordnen sind und die jeweilige Straßensozialarbeit zu einer individuellen, länderspezifischen Herausforderung machen. Wichtig ist bei der Darstellung, dass eine vergleichende Betrachtung nur möglich ist vor dem Hintergrund der jeweiligen gesellschaftlichen Situation, die das Straßenkinderphänomen zur Ursache haben, es in seiner Gestaltung beeinflussen und es letztendlich zu dem machen, was es ist.

Vor allem bezüglich des Dritte Welt Kontextes werden konkret die Schwierigkeiten aufgezeigt, die es seitens der Straßensozialarbeit zu bewältigen gilt und die aufgrund struktureller Bedingungen akzeptiert und mit den Arbeitsüberlegungen vereint werden müssen.




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